Als ich im August vor lauter Herzschmerz sagte, ich wolle gar nicht gehen, sagte mir Christof, dass ich immer den Wunsch haben würde, weg zu gehen. Ich bin froh, dass ich gegangen bin.
Die ganze Idee hinter Voluntärarbeit, die Denkweise, die mich dies tun lässt, ist nicht für alle nachvollziehbar. Dass ich hier im Ausland ohne Entgelt arbeite, hilft nicht nur der Organisation und einer besseren Welt, sondern gibt mir selbst viel. Ich habe in diesen sechs Wochen, die ich nun hier bin, gelernt, auf fremde Abläufe einzugehen, mich an andere Zeiten anzupassen und andere Ideale zu akzeptieren. Ich habe gelernt, mich selbst zu beschäftigen und mir selbst zu genügen. Was brauche ich, damit ich abends zufrieden im Bett liegen kann?
Dabei begleitet mich ein Satz, der schon seit einigen Jahren immer wieder in meinem Leben aufgetaucht ist. Look up the stars, look how they shine for you.
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