Mittwoch, 12. Oktober 2011

Zusehen, wie es dunkel wird

Seit ich angefangen habe, ein oder zwei Mal pro Woche am Morgen früh zu putzen, mache ich auch Morgenspaziergänge, wenn ich nicht putzen muss. Meine Mitbewohnerin Pernilla, sie besucht den Möbelrenovierung-Kurs, marschiert jeweils eine Stunde vor dem Frühstück. Ich dachte mir, immer um die selbe Zeit aufstehen sei einfacher und Bewegung kann auch nicht Schaden. Mittlerweile liebe ich es und vermisse es, wenn ich ausschlafe, weil es draussen regnet - obwohl mein erster Gedanke ehrlicherweise immer ist, ob ich nicht liegen bleiben sollte...
Ich habe mich am Abend jeweils darauf geachtet, wann es dunkel wird. Als ich Ende August hier ankam, war es erst nach 21:00 dunkel, mittlerweile etwa um 18:30. Letzte Woche habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es auch am Morgen immer später hell wird. Bis dahin war es immer hell, als ich um 6:30 aus meinem Zimmer schlich, doch vom einen Tag auf den anderen blieb es dunkel. Am darauf folgenden Tag sah ich den Sonnenuntergang gegen Ende unseres Spaziergangs.
Man kann also förmlich zu schauen, wie es dunkler und dunkler wird. Ich fürchte mich etwas davor, wie schnell das geht - er wird wohl wirklich sehr dunkel werden. Polarlicht hat es auch schon mal gehabt, aber ich bin nichtsahnend im Bett gelegen (und konnte ironischerweise nicht einschlafen). Ich hoffe sehr, das zeigt sich nochmals, bevor ich wieder heimkehre.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen