Von Älvsbyn nach Kiruna dauert eine Zugreise vier Stunden. Dort angekommen sicherten wir uns ein Jugendherberge-Zimmer und machten uns auf den Weg nach Jukkasjärvi. Dieses kleine Dorf liegt ein paar Kilometer ausserhalb Kirunas und das einzige, was einem dahin verschlagen könnte, ist das weltbekannte Eishotel. Dieses ist vollständig aus Eis und Schnee gebaut und wird jedes Jahr wieder neu errichtet. Einige der eisigen Hotelzimmer sind von Künstlern gestaltet worden. Die Besichtigung würde eigentlich kosten, aber ein Mitarbeiter von ICYE Schweden kannte jemanden, der uns Gratis-Eintritte besorgen konnte. Das Schnee-Gebäude ist faszinierend, erst recht sind es die gestylten Zimmer. Aber eine Nacht dort zu verbringen wäre für mich ein Gräuel. Die Betten sind zwar mit Rentierfell überzogen (was seinen Geruch hinterlässt) und man kriegt Schneeanzug und Schlafsack, aber trotzdem konnte ich es mir nicht wirklich gemütlich vorstellen.
In Kiruna findet man auch eine ganz besondere Kirche, die zu den "bemerkenswertesten Gebäudes Schwedens" gehört. Sie wurde nach dem Vorbild eines samischen Zelts gebaut. Das Altarbild wurde von einem angeblich bekannten Prinzen gemalt. Mir gefiel die rote Farbe aussen und das viele Holz im Inneren der Kirche. Durch grosse Fenster im oberen Teil war sie sehr hell.
Das Reischen machte ich mit den anderen Volontären, die uns in Älvsbyn besuchen kamen. Weil ich noch packen musste und blöderweise krank geworden war, reiste ich am zweiten Tag wieder zurück in die Schule, während sie noch ein Stück weiter nördlich fuhren, um die Polarlichter zu sehen. Ich habe es genossen, nochmals ein Stückchen mehr Schweden zu sehen.
Die Kirche von Kiruna - aussen
Die Kirche von Kiruna - innen
Icehotel Jukkasjärvi - aussen
Das Eishotel innen, ein Design-Zimmer
Meiner Meinung nach das schönste Design-Zimmer
Die Mienen von Kiruna

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