Ich habe mir Sorgen gemacht, wie die Wochenende hier sein werden. Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt lange ausschlafen kann, bis jetzt bin ich immer früh erwacht, draussen war es sehr früh hell. Und selber kochen? Selber Essen einkaufen? Ich fragte mich, was man hier unternehmen kann und ich habe immer noch das Gefühl, dass man in diesem Kaff nichts unternehmen kann ausser Spaziergänge, welche bei 13°C und Nieselregen nicht sehr vielversprechend wirken.
Doch gestern, Samstag, konnte ich bis 9:30 schlafen, danach genoss ich endlich wiedermal Konfi zum Zmorgen! Zwar nur auf Knäckebrot, aber immerhin. Nach dem Mittag bin ich mit den anderen Internats-Frauen auf einen kleinen Flohmarkt gegangen, wo wir hauptsächlich den Weg gesucht haben, aber das Dörflein zu sehen, ist auch nicht schlecht. Nach etwas Lesen und Herumliegen waren wir um 17:00 bei einer aus dem Kirchen-Grundkurs eingeladen, und ich durfte grosszügigerweise mitgehen. Noah ist aus dem Irak und servierte uns viel und gutes Essen. Es war ein wunderschöner Abend, ich fühlte mich willkommen und wohl. Mit Noah musste ich versuchen, mich auf Schwedisch zu verständigen, weil sie nicht gut Englisch kann. Sie hat mir versprochen, dass ich bis spätestens Weihnachten Schwedisch sprechen kann und sie glaube sogar, noch früher.
Mein Zimmer hat zwar kein Lavabo, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden damit. Mein Bett ist wunderbar weich und ich fühle mich wohl in meinen vier Wänden. Das ist mir sehr wichtig.
Mein Zimmer
Aussicht aus meinem Zimmer
29.8.11, 14:00
29.8.11, 22:00
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