Das organisieren der Reise war nicht ganz einfach. Erstens hatten wir Zeitdruck, weil die schwedischen Zugbillette immer teurer werden, je näher das Reisedatum rückt. Zweitens war die Kommunikation nicht ganz einfach, da wir alle an weit entfernten Orten logieren. Dazu kam, dass ich weder meine schwedische noch meine schweizer Bankkarte gebrauchen konnte, um die Billette online zu kaufen. Die lieben Eltern mussten also ihre Bankdaten hergeben (an dieser Stelle ein Dankeschön!).
Umso erleichterter war ich, als ich die Tickets endlich in den Händen hielt. Unsere Reiseroute war also folgende: am Samstagmorgen mit dem Flugzeug von Luleå (nächstgrösste Stadt) nach Stockholm, das ist eine Reisezeit von 70 Minuten. Danach nahmen wir den Flugbus vom Flughafen in die Stadt, 45 Minuten. Zwei Stunden Aufenthalt, während dem wir McDonald-Food kauend die anderen Gäste belauschten (Mafe die auf spanisch streitende Familie und ich die sechs 'Bärner Giele' hinter uns). Um 16:00 fuhr dann der Zug nach Göteborg, wo wir nach drei Stunden ankamen. Am Montag ging unsere Reise weiter nach Malmö, wieder drei Stunden Zug. Und am letzten Samstag kam dann der Hammer: 20 Stunden Zugfahrt in den hohen Norden.
Wir kamen Sonntagmorgen an, enttäuscht vom kalten und schlechten Wetter und todmüde von der langen Nacht im Zugsessel.
Vorfreude auf die Ferien
Über Luleå, der Baltische Meerbusen


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